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Random Effects Model

Auch bekannt als: Zufallseffekt-Modell, Mixed Model

Einfache Erklärung

Ein Random Effects Model ist eine statistische Methode, die berücksichtigt, dass verschiedene Studienzentren leicht unterschiedliche Ergebnisse haben können - auch wenn sie das gleiche Medikament testen.

Fachliche Details

Random Effects Modelle (Zufallseffekt-Modelle) sind statistische Verfahren, die in der Analyse klinischer Studien verwendet werden, um die Variabilität zwischen verschiedenen Gruppen oder Zentren zu berücksichtigen. Im Gegensatz zu Fixed Effects Modellen nehmen sie an, dass die wahren Effekte zwischen den Zentren zufällig variieren können. Dies ist realistischer, da verschiedene Zentren unterschiedliche Patientenpopulationen, Behandlungsstandards oder lokale Faktoren haben können. Random Effects Modelle sind besonders relevant bei multizentrischen Studien und Meta-Analysen. Sie liefern breitere Konfidenzintervalle als Fixed Effects Modelle, reflektieren aber die Unsicherheit der Übertragbarkeit zwischen verschiedenen Settings besser. Die Wahl zwischen Random und Fixed Effects hängt von der Fragestellung und der beobachteten Heterogenität ab. Mixed Effects Modelle kombinieren beide Ansätze.

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

Wann sollte man Random Effects verwenden?

Bei multizentrischen Studien oder Meta-Analysen, wenn Heterogenität zwischen Zentren erwartet wird.

Was ist der Unterschied zu Fixed Effects?

Random Effects erlauben Variation zwischen Zentren, Fixed Effects nehmen identische Effekte an.

Führen Random Effects zu anderen Ergebnissen?

Meist zu konservativeren Ergebnissen mit breiteren Konfidenzintervallen, aber besserer Generalisierbarkeit.