Ausschlusskriterien
Einfache Erklärung
Ausschlusskriterien sind Gründe, warum jemand nicht an einer Studie teilnehmen kann. Das können andere Krankheiten, bestimmte Medikamente oder Umstände wie Schwangerschaft sein.
Fachliche Details
Ausschlusskriterien definieren Faktoren, die eine Studienteilnahme verhindern, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten oder wissenschaftliche Verfälschungen zu vermeiden. Sicherheits-Ausschlusskriterien schützen vulnerable Gruppen (Schwangere, Kinder, schwer Kranke) oder Personen mit erhöhtem Risiko für Nebenwirkungen. Wissenschaftliche Ausschlusskriterien verhindern Störfaktoren wie Begleitmedikationen, die das Studienergebnis beeinflussen könnten, oder Vorerkrankungen, die die Beurteilung erschweren. Häufige Ausschlusskriterien sind: Schwangerschaft, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, psychiatrische Erkrankungen, Alkohol-/Drogenabhängigkeit, bestimmte Begleitmedikationen oder die Teilnahme an anderen Studien. Die Kriterien müssen gut begründet und verhältnismäßig sein.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Können Ausschlusskriterien diskriminierend sein?
Nein, sie müssen medizinisch oder wissenschaftlich begründet und verhältnismäßig sein.
Was ist mit stillenden Müttern?
Oft ausgeschlossen, es sei denn, die Sicherheit für Mutter und Kind ist ausreichend belegt.
Können Ausschlusskriterien nach Studienstart auftreten?
Ja, dann muss der Patient die Studie verlassen, erhält aber weiterhin die bestmögliche Behandlung.